Unsere Ziele
Warum wir diese Website gestalten:
| • | Wir möchten ohne Angst vor der Bedrohung unserer alltäglichen Bedürfnisse leben. Nur so ist es überhaupt möglich, sich frei zu entfalten und an der Gesellschaft teilzuhaben. |
| • | Wir möchten heraus aus der Isolation. Es handelt sich hier letztlich nicht um individuelle Probleme mit einzelnen Schuldigen. Das System an sich funktioniert nicht mehr und ist gescheitert. |
| • | Wir möchten an die Öffentlichkeit. Heraus aus den privaten Gesprächen hinter verschlossenen Türen. Ich (Iris) will mir da nicht mehr anhören müssen, dass alles kein Problem wäre, wenn ich die Pflege durch Männer akzeptierte und ansonsten auch nicht ständig auf meine Menschenwürde pochen würde. Ich möchte nicht mehr länger das Gefühl haben, alleine zu sein und wünsche mir Menschen an meiner Seite, die bereit sind, sich für mich einzusetzen und mir Rückendeckung zu geben |
Wir brauchen einen runden Tisch in der Öffentlichkeit in Freiburg:
- Die Hilfsdienste brauchen professionelle Unterstützung in der Gewinnung und Schulung neuer Mitarbeiter/innen, Fragen der Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeiterführung und Umgang mit Konflikten.
- Das Sozialamt muss behinderte Menschen als gleichberechtigtes Gegenüber ansehen. Prüfungsinstrumente wie Tagesablaufpläne, die zutiefst in das Privatleben und die Intimsphäre der betroffenen Menschen eindringen, dürfen nicht mehr flächendeckend verwendet werden, sondern nur noch, wenn es wirklich Sinn ergibt und keine andere Möglichkeit besteht.
- Die Stadt Freiburg muss den Hilfsdiensten die Mittel zur Verfügung stellen kostendeckend zu arbeiten.
- Wir behinderte Menschen müssen lernen, dass wir uns aktiv beteiligen und mitarbeiten müssen. Dort muss uns mehr zugestanden werden als unverbindliche Beratungs- und Empfehlungsrechte.